Immer mehr Unternehmen gehen dazu über “freiwillig” einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Die Chancen, die sich aus einem guten Bericht ergeben, sprechen für sich. Doch dass dies ohne eine professionelle Herangehensweise auch ganz schnell nach hinten los gehen kann bedenken die wenigsten. Wir haben mit vielen Entscheidern des Nachhaltigkeitsmanagements diverser Konzerne und Mittelständler gesprochen. Im Dialog mit den Spezialisten wird schnell klar: Es sind immer wieder die selben Herausforderungen, mit welchen sie bei der Erstellung ihres Nachhaltigkeitsreportings zu kämpfen haben:

  1. Komplexität der Daten
  2. Heterogene Systemlandschaft
  3. Fehlende Ressourcen und Budget

Nachhaltigkeitsspezialisten sehen sich oft mit der Granularität der sehr komplexen Daten konfrontiert. Das erschwert zunehmend auch die Messbarkeit der Zahlen. Da der Berichtsprozess gerade in größeren Unternehmen insgesamt auch äußerst komplex ist, ist eine Auswertung “auf Knopfdruck” nicht möglich – zumindest wenn die Berichterstattung manuell erfolgt.

Als zweitgrößte Challenge nennen die Experten vor allem, dass sie die Berichte manuell – und ohne die Unterstützung einer professionellen Software – erstellen müssen. Grund hierfür seien die sehr heterogenen, komplexen Systemlandschaften, vor welchen sich vor allem Großkonzerne wiederfinden. Die Masse an Schnittstellen, verknüpften Prozessen und interagierenden Verantwortlichen, die alle beteiligt sind, lässt die Unternehmen oftmals vor der Implementierung einer Software zu . Dabei würde ihnen diese am Ende Ressourcen und Kapital einsparen.

Womit auch schon gleich die dritte Herausforderung auf der Hand liegt: Gerade Unternehmen, die erst begonnen haben, ein Nachhaltigkeitsmanagement einzuführen klagen oft über fehlende Ressourcen und wenig Budget. Oftmals werden Nachhaltigkeitsbeauftragte einfach Top-Down als “One-Man-show” benannt. Sie sollen dann den Spagat zwischen Erwartungshaltung des Managements und gleichzeitig fehlender Monetarisierung schaffen. Und dann soll noch ein aussagekräfiges Nachhaltigkeitsreporting her? Ohne Manpower, ohne Prozessdigitalisierung und ohne eine professionelle Software-Implementierung ist dieses Projekt zum Scheitern veruerteilt.

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